ManoeS
Herzlich Willkommen bei ManoeS - Mach´s noch einmal Sam
Die
Geburtsstunde von ManoeS lag im Herbst 2005. Frank Heller fragte Uli ob
er nicht Lust auf eine Jam-Session hätte. Uli sprach mich an und ich
sprach UFO an und so trafen wir uns erstmalig im Herbst 2005 im
Proberaum des
Falkenzentrum Süd.
Bandmitglieder
Frank Heller -
Gründungsmitglied, Gesang und Gitarre;
Detlef "Blacky" Black -
Gründungsmitglied, Gesang und Gitarre; Gitarren: B. C. Rich-Perfect 10,
Fender-Telecaster; Gitarrenverstärker: Peavey Valve King Head 100 mit
selbst gebauter Bassreflexbox; Gesang: Shure SM 58SE, DigiTech
Vocal300;
Burghard "UFO" Hildebrand -
Gründungsmitglied, Schlagzeug;
Uli Gauss -
Gründungsmitglied, Bassgitarre;
Jürgen "Yogi" Birkenstock -
ab 2006, Keyboards; Yamaha SY55, Technics N6500,
Ulrike - von 2008 - 2011,
Gesang;
wie alles anfing
Frank hatte zur ersten
Jam-Session ein paar Cover-Stücke
vorbereitet. Die Auswahl war sehr nett da es alles Lieder waren mit
denen wir groß geworden waren. Der Spass war so groß, dass wir uns
verabredeten den netten Abend zu wiederholen. Hilfreich dabei war
natürlich, dass die Originale uns beim Spielen eine Orientierung gaben,
so dass wir versuchten möglichst nah an das Original heran zu kommen.
Die Stilistiken und Arrangements der Stücke waren aber recht
unterschiedlich. Einige Stücke gab es bereits in unterschiedlichen
Fassungen, so dass wir uns einigen mussten welche Fassung für uns eine
Vorlage sein könnte. Zwar konnten wir aus beruflichen Gründen nicht
regelmäßig zusammenkommen aber wir bemühten uns mindestens 1x pro Monat
einen gemeinsamen Termin zu finden. So konnten wir auch teilweise die
eigenen Parts zuhause üben. Auch machten wir uns CDs mit der
Originalmusik so dass wir diese Songs zur Vorbereitung auf die nächste
Probe öfter hören konnten.
Klar, machten sich dabei auch
unsere
musikalischen Unzulänglichkeiten bemerkbar. Aber die Stücke groovten
meistens und sollten ja auch jedem Spass machen sie zu spielen. Wir
machten auch öfter Probeaufnahmen um die Ergebenisse eines Abends zu
dokumentieren, wichtig wenn das Stück bei einer nächsten Probe mal
nicht so funktionieren wollte. Und so ergab es sich dass wir anfangs zu
fast jeder Probe auch ein neues Stück in Angriff nahmen. Bei einigen
Covern merkte wir, dass uns eigentlich noch ein Keyboard fehlte und so
sprach ich 2006 Jürgen an. Der spielte zwar bereits in der Coverband
"Sam", hatte aber trotzdem mit uns viel Spass und ist bis heute dabei
geblieben. Zwischenzeitlich hatte wir mit Ulrike auch eine Sängerin.
Nach anfänglichen Backgroundgesang nahmen wir auch Stücke ins Set auf
die sich mit einer Sängerin gut machten und ander sie Spass hatte.
Leider kam sie aber nur sehr unregelmäßig zu unseren Proben und so
treten sich unsere Wege wieder.
die ersten Auftritte
Ursprünglich hatte wir nie über
Auftritte nachgedacht, da uns der
Spass bei den Proben ausreichte und wir auch nicht wussten ob die Art
und Weise wie wir die Stücke spielten - und das auch nicht immer
fehlerfrei
- anderen auch gefallen könnte. Aber da wir alle relativ im gleichen
Alter sind ergab es sich dass einzelne Bandmitglieder auf einen runden
Geburtstag zusteuerten, zu diesem Anlass eine größere Party geben
wollten und so stand dann auch die Frage plötzlich im Raum ob wir bei
dieser Gelegenheit nicht auftreten wollten. Spätestens an dieser Stelle
trat aber in der Band auch das Problem auf, dass die Ansprüche nach
"Perfektion" bei den einzelnen Bandmitgliedern sehr unterschiedlich
waren und so gesellte sich neben dem ursprünglichen Spass auch eine
gehörige Menge Stress vor dem ersten Auftritt. Die Spielweisen der
einzelnen Bandmitglieder wurden unter die Lupe genommen, Anforderungen
an einzelne Bandmitglieder wurden formuliert, die Taktzahl der Proben
sollte erhöht werden und die persönlichen musikalischen
Unzulänglichkeiten standen auf der Tagesordnung.
Der Auftritt zum
50jährigen Geburtstag von UFO stand also unter keinem glücklichen
Stern. Erste Versuche auch spassige Einlagen bei einzelnen Stücken
einzuführen trafen naicht auf den Geschmack aller Bandmitglieder, naja
und so versuchten wir halt das Beste aus dem Abend zu machen. UFOs
Gäste waren dabei aber auch sehr genügsam auf der einen Seite, auf der
anderen Seite sprang aber der Funken nicht so wirklich rüber.
Sicherlich weil auch teile der Band nun etweder ein euphorisches
Publikum erwarteten, bzw. die Unzulänglichkeiten der einzelnen
Bandmitglieder für den fehlenden Funken verantwortlich machten. Eine
ersthafte Krise stand nach dem Auftritt im Raum und es erschien einige
Wochen unklar wie es mit uns weiter gehen sollte. Sicherlich haben die
privaten Freundschaften die zwischen den einzelnen Bandmitgliedern
bestehen einen großen Teil dazu beigetragen dass wir uns, nachdem alle
Worte gefallen waren, doch wieder zusammen aufrafften und versuchten
dort wiedeer anzuknüpfen wo wir vor der Auftrittsplanung standen.
Kaum
hatte wir uns wieder gefangen stand der nächste runde Geburtstag von
Jürgen auf dem Plan. Der hatte gleich eine größere Veranstaltung im
Bürgerhaus Oststadt im Visier. Dazu sollten neben uns noch seine Band
"Sam" spielen, sowie einige afrikanische Trommler. Mittlerweile hatte
sich unser Programm auf fast eine Stunde erweitert und mit Ulrike kam
auch eine weitere Sängerin in unsere Band. Die Ansprüche an
"Perfektion" hatten sich in der Zwischenzeit etwas angeglichen da wir
auch den Aspekt "Freundschaft" nun stärker wertschätzten. Unerfahren
waren wir aber immer noch wie wir den Saal "zum toben" bringen. Dies
klappte auch diesmal nicht so richtig, allerdings legte die Band "Sam"
eine dermaßen gute Show hin, dadurch dass sie Gäste mit auf die Bühne
holten und mit den afrikanischen Trommlern auch noch ein paar Stücke
spielten, dass ihre musikalischen Fehler - wir waren ja die
inoffizielle Musikerpolizei - völlig nebensächlich wurden und was das
dollste war - es tanzten sogar etliche Leute und ritta und ich waren
auch dabei.
the next level
Dieses Phänomen hatte dann doch Spuren bei uns hinterlassen. Langsam
wurde in der Band klar, dass "Perfektion" nicht alles ist. Der eigene
Spass beim Auftritt kommt auch beim Publikum rüber, sicherlich gehört
da auch eine gewisse Sicherheit bei den Musikstücken, aber auch die
Bereitschaft mit dem Publikum in Kontakt zu kommen, eine lockere
Ansprache zwischen den Stücken - das heißt kurzum autentisch bleiben
und eine nette Zeit während des Auftritts mit den anwesenden Leuten zu
verbringen. Nachdem diese Haltung in der Band mehrheitsfähig war
konnten wir uns auch vorstellen öffentliche Auftritte außerhalb des
eigenen Freundeskreises zu machen. Diese Gelegeheit bot sich dann 2009
beim Steeler Kanu-Club bei seinem alljährlichen Sommerfest, mit dabei
waren auch wieder die Gruppe "Sam".
Die Umstände waren mehr als
chaotisch. vor Ort musste draußen ein Platz gesucht werden wo die Bands
spielen sollten. Erst dann wurde Strom gezogen, es gab natürlich keine
Bühne, der letztendlich doch enge Raum wurde von beiden Bands mit
reichlich Equipment zugestellt, Kabel überall wohin man seinen Fuß
aufsetzte. Nach wirklich stundenlangem Auf- und Umbau und dadurch keine
Zeit eines vernünftigen Soundchecks da es auch keinen eigenen Techniker
gab sondern beide Bands unterstützten sich dabei gegenseitig spielten
"Sam" auf. Ihre Playlist ist für uns kaum schlagbar dermaßen
umfangreich ist sie aber diesmal standen sie sich in ihrer Stimmung
etwas selber im Weg. Ich weiß nicht ob das der Grund war warum wir
völlig locker und gelöst auflaufen konnten. Jedenfalls hatten wir
dermaßen viel Spass und der besagte Funke sprang auch rüber, obwohl es
mittlerweile abends schon stockfinster war und wir unsere Liedtexte
nicht mehr erkennen konnten. Die Gäste versuchten uns mit Gartenfackeln
zu unterstützen damit wir weiter spielen konnten.
Es war einfach Spitze
und angeblich hat keiner unsere Fehler gehört, so jedenfalls das
Resumee aus den zahlreichen Gesprächen die sich nach dem Auftritt
ergaben. Diese Erfahrung hat uns nachhaltig beflügelt und so scheuen
wir nicht länger öffentliche Auftritte in "ungeschützter Atmosphäre".
Die Showeinlagen werden seither ausgebaut, selbst ein kleines Feuerwerk
bei "Smoke on the water" hat mittlerweile Einzug gehalten und
sicherlich werden uns noch weitere Gags einfallen, das haben wir
jedenfalls drauf und die Anreden von Frank und mir werden auch immer
lockerer mit einer netten Priese Selbstironie.
Solltest du also jemanden aus der Band kennen und eine nette Band für
einen Auftritt suchen dann sprech uns ruhig an. Wir finden bestimmt
auch bei finanziellen Problemen ein Lösung.Playlist und Soundbeispiele
Jeepster - T.Rex
I´m 18 3,9 MB - Alice Cooper
Junior´s Wailing - Steamhammer
Caroline 5,4 MB - Status Quo
Rock´n Me 4,2 MB - Steve Miller Band
Boom Boom Mancini
5,4 MB - Warren Zavon
Bad Case of Loving You - Robert Palmer
A Fool For Your Stocking - ZZ Top
Peach - Prince
Get It On - T. Rex
Gudbuy T´Jane - Slade
Buddy Joe - Golden Earring
The Ring of Fire 7 MB - H-Blockx
Learning To Fly - Tom Petty & The Heartbreakers
You Keep On Moving - Deep Purple
Smoke On The Water - Deep Purple
Johnny B. - The Hooters
Walking By Myself - Gary Moore
Locomotive Breath - Jethro Tull
Framed - The Sensational Alex Harvey Band
Nutbush City Limit - Ike & Tina Turner
Somebody To Love 4,3 MB - Jefferson Airplane
und sonst?
Beim Sommerfest 2011 beim SKC hat irgendjemand ein Video vom
Auftritt gedreht und auf "youtube" eingestellt, ist zwar nicht der
Knaller aber die Fangemeinde wächst!
Auf meiner
Homepage findet ihr Informationen
über mich und meinem Hobby der Musik - dem schönsten Hobby der Welt!