Projekte
Herzlich Willkommen bei Blackys Projekten
Auf dieser Seite möchte ich dich durch
einige meiner Projekte
führen. Also eine kleine Zeitreise durch meine musikalische
Vergangenheit.
2006
Infamous
Sicherlich die interessanteste Geschichte in der Zusammenarbeit mit
Musikern die ich über das Falken-Studio kennenlernte war mit dem aus
Las Vegas stammenden amerikanischen Rapper "Almighty Infamous".
Anfang 2006 kam er nach Essen um sich in Deutschland einen Namen zu
machen und hatte einige Produktionen aus Las Vegas mitgebracht. Er
wurde bei Radio Essen vorstellig, aber da er nur englisch sprach wurde
er für ein Radiointerview an das Falken-Studio verwiesen. Ich war schon
ziemlich irritiert als mich sein Manager mit starkem amerikanischen
Akzent im Falken-Studio anrief. Dass sich schon mal Bands aus Dresden,
Hamburg oder München für eine Radiosendung bei Radio Essen bewarben
kannte ich schon - aber ein Gangsta Rapper aus Las Vegas? Wir
verabredeten uns dann erst einmal für ein Vorgespräch. Bei allen
sprachlichen Barrieren - mein Englisch ist nicht so der börner - war
die Unterhaltung aber sehr nett und seine Geschichte recht interessant.
Wir machten dann das Interview mit Infamous auf englisch und packten
die Übersetzung anschließend über das Originalinterview. Da wir uns
aber auch sehr sympatisch fanden und die Zusammenarbeit zwischen
Infamous und seinen Manager eher suboptimal lief blieben wir darüber
hinaus in regelmäßigem Kontakt, unterhielten uns viel über seine Musik
und deutschen Hiphop, machten einige kleine Trailer für´s Radio und
begannen auch Musik zu komponieren. Leider fehlten mir damals die
typischen dicken Bässe für seine Musik aber trotzdem bekamen wir zwei
ganz interessante Songs hin. Die Texte kamen von Infamous nachdem ich
ihm die Playbacks erstellt hatte. Ein Song handelte natürlich über
Liebesstress, der andere Song befasste sich mit dem Krieg im Irak.
"Bleib bei mir" -
2,9 MB
"No blood for oil" -
4,4 MB
1996-2002
Crazy Fisch
Bandmitglieder:
Uli Gauss - Gitarre und GesangHelmut Szedmik - Bassgitarre
Blacky - Gitarre
Markus Waluschewski - Gesang
Ralf Langenickel, Adamzek und Frank Mellies - Schlagzeug
Neben dem ganzen Projektarbeiten machte es aber immer noch Spass Live mit Musikern zu spielen. Mit Uli Gauss konnte ich dies immer wieder machen und nach und nach scharten wir noch ein paar Freunde um uns rum mit denen wir einige eigene Stücke komponierten und aufnahmen. Auch hier war unsere homebase der Proberaum im Falkenzentrum Süd. Als Harry Müller (Bassist bei CoCash) mal für paar Wochen aus Australien zu Besuch kam haben wir zwei der bisherigen Aufnahmen neu gemischt.
Viel Spass beim reinhören!"Mein Colt" - 3,2 MB
"Gummibär" - 3,4 MB
"Russ-Ska" - 4,6 MB
"Darkness" - 3,8 MB
"Beduine" - 3,7 MB
"Fang mich" - 4 MB
"Good news" - 2,9 MB
"Manchmal geht´s" - 3,1 MB
"Colt" - 3,2 MB
"Paradies, ade" - 2,9 MB
"Sonntags" - 3,4 MB
"Opferstück" - 4,6 MB
"Inlinerwahn" - 2,9 MB
"Russ-Ska (long version)" - 7,1 MB
1994-1995
Schräge Vögel
Projektmitglieder:Pedda Scheurer - Arrangement, Drums, Keyboard, Gesang, Chorleitung
Britta Discher - Gesang, Chorleitung
Blacky - Gitarre, Backgroundgesang, Aufnahmeleitung
Hartmut Schütten - Gitarre
Mit Pedda Scheurer, der unter anderem für den Bundesverband der Falken ein Liederbuch herausgebracht hatte an dem ich für das Kapitel "Protestlieder" mitarbeiten durfte hatte ich in der Vergangenheit bereits Seminare im SBZ - dem Sozialistischen Bildungszentrum der Falken in Oer-Erkenschwick im Bereich "Homerecording" und "Studio- und Aufnahmetechnik" gegeben. Mit Britta Discher zusammen betreute Pedda eine Kindergruppe der Falken, die sich zum Ziel gesetzt hat Kinderlieder neu zu vertonen, auf CD aufzunehmen und viele Auftritte zu machen. Pedda hatte die meisten Lieder arrangiert, bei einigen konnte ich mitwirken bzw. sie etwas überarbeiten, oder ich spielte Gitarre und auch mal Backgroundgesang. An einem Wochenende kam dann die Kindergruppe ins Falkenstudio nach Essen und wir nahmen den Chor und Einzelstimmen auf. Zum Abschluss konnte ich die Songs mixen, mastern und Playbacks erstellen. Spannend daran war auch der technische Austausch der Musikstücke und ihre weitere Bearbeitung über das Internet.
Veröffentlichung: CD - Schräge Vögel
"Wir werden immer größer" -
1,2 MB
"Schrottrock" - 2,8 MB
"Schräge Vögel Rap" - 4,2 MB
"Doof geborn ist keiner" - 1,6 MB
"Trau dich" - 2,8 MB
"Falken sind affengeil" - 2,7 MB
"Im blauen Hemd" - 2,6 MB
"Große Erwartung" - 3,4 MB
"Der Friedensmaler" - 2,5 MB
"Wir sind Kinder einer Erde" - 2 MB
"Friedenslied aus Aserbajdzan"
- 3,3 MB
"Ayse und Jan" - 3,7 MB
"Anders" - 3,8 MB
"U gonni ssa" - 2,5 MB
"Damit spielt ein Mädchen nicht" - 1,8 MB
"Wer sagt, daß Mädchen dümmer sind" - 2,9 MB
"Bratkartoffellied" - 2 MB
"Der Umzug" - 3,4 MB
"Hab mich lieb, vergiß mich nicht" - 1,6 MB
"Trotzdem weiter" - 2,6 MB
1993 - 1998 Working Class Heroes
Mit dem Projekt "Working Class Heroes" setzte ich die mit Thomas Guthoff begonnene Arbeit der Neuvertonung von Arbeiterliedern fort. Hierbei arrangierte ich einige Klassiker der Arbeiterlieder neu und produzierte die Arrangements in meinem Homerecording - Studio. Viele Schlagzeugparts wurden von Frank Mellies eingespielt. Für den Gesang sprach ich SängerInnen aus verschiedenen Essener Bands die ich über die Sendereihe "Vor Ort Musik" kennenlernte an und nahm mit ihnen die Gesangsaufnahmen im Falkenstudio auf. Leider fand ich keinen Verlag bei dem ich die Lieder hätte veröffentlichen können, daher setzte ich sie zur freien Nutzung ins Internet. War schon sehr spannend wie sich über diesen Weg die Lieder verbreiteten und woher ich halreiche Rückmeldungen bekam. Beispielsweise von einem Collagelehrer aus Amerika der dort Deutsch unterrichtete und anfragte ob er meine deutsche Fassung von "Masters of War / Bob Dylan" nutzen dürfte. Die meisten downloads hatte allerdings der Song "Che Guevara" der auf unterschiedlichsten Plattformen auftauchte. Bei diesem Song hatte Thomas Guthoff das Klavier eingespielt und der Sänger von den "Dildo Brothers" später "superfly 69" erstmalig einen deutschen Text gesungen.Veröffentlichung: Völker hört die Signale
... Ruhe zwischen den Kämpfen / Working Class Heroes
"Die Internationale" -
3,6 MB
Text: Eugene Poittier/Emil Luckhardt;
Musik: Pierre Degeyter/Detlef Black; mitwirkende Musiker: Pedda
Scheurer-Gesang, Blacky-Gitarren, Keyboards, Sampling
Auf der Flucht nach dem Zusammenbruch der Pariser Kommune schrieb
Pottier "Die Internationale"; das Manifest, das zur
Freiheitshymne aller Revolutions- und Protestbewegungen in der ganzen
Welt wurde. Vertont wurde der Text 1888 von dem
Arbeiterkomponisten und Dirigenten des Liller
Arbeitergesangsvereins P. C. Degeyter. Mitte der neunziger
Jahre wurde "Die Internationale" in Deutschland und in andern Ländern
bekannt. Sie ist seitdem aus der internationalen Arbeiterbewegung nicht
mehr wegzudenken.
"Sacco und Vancetti" -
3,6 MB
"Commandante Che Guevara" -
4,7 MB
"We shall not be moved" -
1,5 MB
"Geier´s scharzer Haufen" -
3,5 MB
"Die Arbeiter von Wien" -
2,2 MB
"Dem Morgenrot entgegen" -
2,9 MB
"Zur Sonne, zur Freiheit" -
3,3 MB
"Bundeslied" -
3,6 MB
"Die Moorsoldaten" -
3,9 MB
Text: Esser/W.Langhoff; Musik:
H.Eisler/R.Goguel; Arr: Detlef Black, mitwirkende Musiker: Detlef
Korpolewski-Gesang, Pedda Scheurer-2. Gesang, Blacky-Gitarren,
Keyboards, Sampling, Frank Mellies-Drums
Das Moorsoldatenlied entstand im
Konzentrationslager Bürgermoor II bei Papenburg im Emsland.
Erstmals gesungen wurde es auf einer Veranstaltung, die aus Protest
gegen ein nächtliches Pogrom von der illegalen
Häftlingsvertretung gegenüber der Lagerleitung durchgesetzt worden war.
"Die Moorsoldaten" wurden von einem aus
dem Lagerchor zusammengestellten Quartett gesungen
(jede Stimme vierfach besetzt). Schon nach der zweiten Strophe
begannen die Zuhörer mitzusummen. Nach zwei Tagen wurde das
Lied offiziell verboten. Es gelangte zuerst in die Tschechoslowakei, wo
es von deutschen Antifaschisten sofort aufgegriffen wurde. Hanns Eisler
lernte diese erste Fassung durch einen entlassenen Häftling schon 1935
kennen und bearbeitete es für den Sänger Ernst Busch. Busch sang es im
spanischen Bürgerkrieg bei den Internationalen Brigaden, in deren
Liederbücher es aufgenommen wurde.
"Die Moorsoldaten" gelten heute als das Zeugnis des antifaschistischen
Widerstandskampfes in der ganzen Welt. Seit der ´ 68 Bewegung wurde das
Lied in der Bundesrepublik bei politischen Veranstaltungen und
Demonstrationen wieder viel gesungen.
"Lied von der
Unzulänglichkeit menschlichen Strebens" -
3,8 MB
"Brot und Rosen" -
2,6 MB
"Herren der Kriege" -
4,5 MB
1993 -
1996 Studioprojekte / Ethno Kebap
Angeregt durch die Erfahrungen mit Thomas Guthoff hatte ich nun selbst ein kleines Homrecording - Studio mit einem Atari Computer, etwas MIDI-Gerätschaften und einem Vierspurrecorder. Da für die Radiosendungen im Falkenstudio immer wieder auch Instrumentallieder benötigt wurden produzierte ich dort meine ersten Instrumentals. Mit dem steigenden Alter meiner Kinder und dem Einzug der Kinderlieder in unsere Wohnung wurde ich über die viele Musik mit Panflöten auch auf Worldmusic aufmerksam und versuchte diese in meine Produktionen mit einfließen zu lassen. Ethno Kebap war ein derartiges Studioprojekt von dem auch einige Instrumentals für Radiosendungen im Falkenstudio benutzt wurden.
"Guitar works" - 4,9 MB"Los Mayas" - 4,1 MB
"Ucayali" - 3,8 MB
"Valparaiso" - 4 MB
"Rio negro" - 4,4 MB
"Santa Cruz" - 3,5 MB
1992 -
2006 Einzelaufnahmen mit Studiogästen
Im Laufe der langen Geschichte der Sendereihe "Vor Ort Musik" gab es
immer wieder Gelegenheiten mit einzelnen Musikern kleine
Aufnahmeprojekte zu machen. Sie haben immer wieder viel Spass gemacht,
war es ja für mich sehr interessantmich auf andere Vorstellungen
einzulassen und neue Dinge zu erproben.
Mit dem Liedermacher Heiko Richards nahmen wir eine seiner CDs im Falkenstudio auf. Bei einem dieser Stücke spielte ich die Mandoline dazu.
"Butter bei die Fische" - 4,5 MBAnton "Toni" Schaaf kannte ich von den Falken aus Mülheim. Neben der Gewerkschaft hatte er seit vielen Jahren seine politische Heimat bei der SPD gefunden. 2002 kandidierte er erstmalig für den Bundestagswahlkreis Essen/Mülheim. Für diesen Wahlkampf 2002 hatte Toni einen Text geschrieben und ich machte ihm die Musik dazu. Uwe Faoro von der Band "Muriel Spark" sang den Titel ein, die Band gehörte zu unseren gemeinsamen Freunden. Bei größeren Wahlkampfveranstaltungen spielte "Muriel Spark" dann unseren Song Live.
"Power aus dem Ruhrgebiet" - 2,8 MB1991 - 2007 Falkenstudio - "Vor Ort Musik"
Jugendkulturarbeit mit Theatergruppen und Bandprojekten hatten im Falkenzentrum Süd bereits eine lange Tradition. Als Anfang der 90er Jahre der Privatfunk nach und nach eingeführt wurde und die über 50 Lokalstationen in NRW an den Start gingen überlegte der Falken-Vorstand in Essen ein Aufnahmestudio für den Bürgerfunk einzurichten dessen Aufgabe es sein sollte ein "Sprachrohr für Kinder und Jugendliche" bei Radio Essen zu werden. Mit finanzieller Unterstützung der Stadt Essen wurde die ehemalige Fahrradwerkstatt neben dem Proberaum im Falkenzentrum umgebaut und mit hochwertiger Technik ausgestattet. Das Falken-Studio wurde von Beginn an eine anerkannte Radiowerkstatt der LfR - Landesanstalt für Rundfunk, heute LfM - Landesanstalt für Medien. Wöchentlich wurden hier Radiosendungen produziert die dann im Rahmen des Bürgerfunks abends über Radio Essen ausgestrahlt wurden. Die Sendereihe "Vor Ort Musik" wurde dabei eine zentrale Sendeform, in der lokale Bands interviewt wurden und ihre Musik vorgestellt wurde. Dieses Angebot fand in der Musikszene große Ressonanz und neben Problemlagen wie Proberaummangel, geringe Auftrittsmöglichkeiten, wenig Austausch unter den Bands entstand hier eine bedeutende Lobbyarbeit für lokale Künstler. So innitierte das Falkenstudio die Gründung der Künstlerinitiative "Essener eigenart" die mit verscheidenen Aktionen und Radiobeiträgen insbesondere auf den Proberaummangel aber auch auf fehlende Ausstellungsmöglichkeiten von bildenden KünsterInnen hinweis. Das Falkenstudio und das Falkenzentrum engagierten sich aber auch für die Sprayer in Essen und freuen sich nach jahrelangem Ringen darüber dass es heute endlich legale Freiflächen für diese Kulturform in unserer Stadt gibt. Mehrere Jahre durfte ich auch Jurymitglied des traditionsreichen Sparkassen-Samplers Made In Essen sein, was mir sehr viel Spass gemacht hat. Nach über 20 Jahren trifft der Sparkassensampler noch heute bei den lokalen Musikern auf positive Resonanz was die zahlreichen jährlichen Bewerbungen demonstrieren da neben der CD-Produktion seit einigen Jahren auch sehr attraktive Auftrittsmöglichkeiten dazu gekommen sind. Aus der Zusammenarbeit an den Radiosendungen entstanden aber auch zahlreiche Freundschaften und kleinere Projekte. Einige davon sind weiter oben etwas näher beschrieben.
1989 -
1991 Arbeiterlieder "Altes frisch"
Mittlerweile waren auch bei Falken die Stimmen stärker geworden die
traditionellen Arbeiterlieder auch mal in modernere Musikform zu
arrangieren, damit die Beschäftigung mit den Liedtexten weiterhin auf
Interesse bei jungen Menschen stößt. So war der Falken-Vorstand in
Essen bereit ein Projekt finanziell zu unterstützen wo Thomas Guthoff
und ich einige Lieder neu arrangierten. Da Thomas dabei war ein eigenes
Musikstudio aufzubauen und über seine berufliche Tätigkeit als Dozent
an der Folkwang Musikschule Essen, aber auch als aktiver Musiker in
einer Gala-Band über hervorragende Kontakte zu professionellen Musikern
verfügte konnte ich dabei sehr viel lernen, nicht nur von den
beteiligten Musikern sondern insbesondere von Thomas was die
Erarbeitung von Arrangements und die Nutzung und dem Umgang mit
Studiotechnik anging. Mitwirkende Musiker waren unter anderem Herbert Schiffer - Drumarrangements, ebenfalls aktiver Musiker in zahlreichen Bands und Dozent an der Folkwang Musikschule, heute dort Abteilungsleiter für den Bereich Popularmusik,
Bernd Krämer - u.a. Gitarrist in der Klaus Lage Band, ebenfalls Mitarbeiter an der Folkwangmusikschule und heute Lehrer,
sowie die damalige Dozentin für Gesang. Wir produzierten damals eine Musikkassette deren A-Seite mit Gesang aufgenommen wurde und auf der B-Seite die entsprechenden Playbacks ohne Gesang enthielten.
Noch Jahre später haben wir uns immer wieder gerne um das Thema Studio- und Aufnahmetechnik ausgetauscht bis Thomas mit seinem Studio nach Neuwied zog und heute im Kölner Raum noch zahlreiche Musik- und Theaterprojekte macht. Näher Infos über seine Arbeit findet ihr unter:
Thomas Guthoff Musikproduktion
Veröffentlichung:
"Bella Ciao" - 3,8 MB dt. Text: H.Berner; Musik: ital. Volksweise; Arr: Thomas Guthoff; mitwirkende Musiker: Marianne List-Gesang, Thomas Guthoff-Klavier, Keyboards
Bella Ciao gehört zu den auch international bekanntesten Liedern der Antifaschisten. In Italien besitzt es eine Popularität, die eigentlich von keinem anderen Lied übertroffen wird.
"Die Einheitsfront" - 4 MB mitwirkende Musiker: Ray Dantes-Gesang, Herbert Schiffer-Drumprogrammierung, Blacky-Gitarren, Thomas Guthoff-Keyboards
1984 -
1988 CoCash
Bandmitglieder:
- Paul Köhler - Keyboard und Gesang
- Georg - Gitarre und Gesang
- Blacky - Gitarren und Drum-Computer
- Harald "Harry" Müller - E-Bass
- Name leider entfallen - Percussion
- Name leider entfallen - Schauspieler
Über die Falken lernten Harry und ich die aktiven Gewerkschafter und
Falken Georg und Paul Köhler aus Duisburg kennen und gründeten Mitte
der 80er das
Rocktheater CoCash.
Wir spielten auf
diversen Theaterfestivals
unter anderem auch mit Rocktheater N8chtschicht in Gelsenkirchen und
tourten an Wochenenden durchs Ruhrgebiet und NRW und machten viele
Auftritte. Im Laufe der Zeit beteiligten sich auch professionelle
Schauspieler am Programm und wir nahmen auch Fortbildungen im Bereich
Theater und Musik. Unser Solidaritätsauftritt in Rheinhausen gegen die
Schließung des Stahtwerkes war unser letzter Auftritt. Unser
satirisches Szenario des Ruhrgebietes "Kloakentown" als großer
Freizeitpark wurde
Realität (Landschaftspark Nord) und wir trauten uns vor den streikenden
Stahlarbeitern nicht das Ende unseres Stückes zu spielen. Ein neues
Programm sollte erstellt werden. Harry Müller wanderte nach Australien
aus. Kurzfristig wurde zwar ein neuer Bassist gefunden aber der private
Einstieg in die
Vaterschaft von Paul und Blacky sowie dier Schichtdienst von Paul bei
Thyssen-Krupp und Blackys permanente Mittagsschicht im Falkenzentrum
Süd ließen neben den neuen familiären Herausforderungen zu wenig Zeit
für dieses Vorhaben.
Mitschnitt: KLOAKENTOWN - ein Bilderbogen / CoCash - post-montanes Rocktheater
"Kloakentown Thema" - 1,4 MB"Intro Gedicht" - LIVE 0,8 MB
"Thyssen" - LIVE 6,2 MB
"Ankündigung Stahlarbeiter" - LIVE 1,3 MB
"Stahlarbeiter" - 2,5 MB
"Ankündigung Meiderich" - LIVE 1,9 MB
"Meiderich" - LIVE 2,8 MB
"Ankündigung Schlosser" - LIVE 2,1 MB
"Ich bin Schlosser" - LIVE 5,6 MB
"Ankündigung Nur noch Deutsche" - LIVE 0,8 MB
"Nur noch Deutsche" - LIVE 3,2 MB
"Ankündigung Misch dich ein" - LIVE 0,6 MB
"Misch dich ein" - 5,3 MB
"Misch dich ein" - LIVE 6,2 MB
"Der Gewerkschafter" - LIVE 2,3 MB
"Ankündigung Neues Kampflied" - LIVE 2,7 MB
"Neues Kampflied" - LIVE 2,8 MB
"Ankündigung Die Henker" - LIVE 2,8 MB
"Die Henker warten schon" - 4,1 MB
"Die Henker" - LIVE 4,3 MB
"Das Museum" - LIVE 3,7 MB
"Kloakentown" - 4,7 MB
"Diese Stadt" - LIVE 3,8 MB
"Dein neuer Morgen" - LIVE 3,7 MB
"Ich steh am Fenster" - 4,3 MB
1978 - 1983 Blickfeld
Bandmitglieder
Peter Neitzert - Keyboards
Frank Rinas - Gitarre und Gesang
Blacky - Gitarre und Gesang
Georg Winter - Bassgitarre
Peter Rieken - Schlagzeug
Bernd Brautmeier - Schlagzeug
Reinhard Mono - Schlagzeug
Sabine Senf - Gesang
Conny - Gesang
Michael Zlotnik - Tontechnik
In Essen-Freisenbruch lernten sich Peter Neitzert, Frank Rinas und
Blacky kennen und probierten sich in der Schaffung eigener Musiktitel.
Geprobt wurde zunächst auf dem Dachboden von Blacky. Schon früh
investierten die Gründungsmitglieder Frank und Blacky ihr knappes Geld
aus Zivildienst und Lehre in eine PA-Anlage
damit alle in der Lage waren laut zu spielen. Mit der Suche nach einem
Schlagzeuger ging aber auch die Suche nach einem Proberaum einher.
Dieser wurde dann in bei Freunden in Essen-Kupferdreh gefunden, die ein
Haus der Bundesbahn bewohnten der einen alten Luftschutzbunker besaß.
In viel Mühe wurde dieser entrümpelt und komplett gedämmt. Ab jetzt
wurden zahlreiche Rockstücke mit deutschen Texten komponiert. Einige
Mitglieder der Band engagierten sich in der damaligen Musikerinitiative
EMU - Essener Musik Union. BLICKFELD spielte zahlreiche Konzerte und
Festivals und beteiligten sich an Soli- und Protestkonzerten z.B. gegen
den Bau des Aalto-Theaters das trotzdem gebaut wurde, oder gegen den
Abriss der Wohnhäuser im Löwenthal in Werden, wo damals einige Freunde
der Band wohnten und welche heute immer noch stehen und jetzt die
beliebten Gartenkneipen "Im Löwental" und "Zum Dicken Engel"
beherbergen. Es
folgten auch zahlreiche Auftritte, unter anderem bei dem bekannten Open
Air Werden.
In der Festschrift zum 20. Pfingst Open Air Werden ist über Blickfeld folgendes zu lesen:
"Die Jugendzentrumsinitiativen
hatten
inzwischen ihre Zentren in Rüttenscheid und Werden bekommen und in
Beschlag genommen.Besonders in Werden wurde von Anfang an ein
jugendkultureller Schwerpunkt berücksichtigt. So lag es nahe, das zwei
Jahre zuvor Begonnene wieder aufzunehmen. ... Die Band JOURNEY´S END
hatte die Gruppe CHACHINTA als Initiator abgelöst. Die Technik kam
diesmal von der Band BLICKFELD. ... Es gab viel Deutschrock mit
sozialkritischen Texten zu hören, was von BLICKFELD, der Hausband der
Sozialistischen Jugend Deutschlands - Die Falken ja auch zu erwarten
war. In ihren Reihen Detlef Black - besser bekannt als Blacky - noch
heute im Falkenzentrum Süd tätig. Dort baute er das Falkenstudio auf
das heute im Lokalfunk OK 43 u.a. immer wieder junge Essener Bands
vorstellt."
Bei den Falken stritten sich einige Bandmitglieder bis auf
Bundesebene dass das "politische Lied" nicht nur von Liedermachern
vorgetragen werden kann. Es wurden aber auch zahlreiche Konzerte im
Rahmen von Veranstaltungen der Falken auch über Essen hinaus gespielt,
u.a. beim Bundesjugendring, denen aber dann doch unsere Musik zu laut
war.
Ein gescheites Demo machen war damals nicht so einfach und so
packten die Bandmitglieder ihre Gagen aus den Auftritten zusammen um in
Soest erstmalig in ein Tonstudio zu gehen und an einem Wochenende ein
Demostück aufzunehmen. Dort erlebten wir unser blaues Wunder denn wir
lernten gnadenlos unsere Schwächen kennen und hörten unsere Fehler.
Mitte der 80er Jahre ging die Band auseinander. Neben
Richtungsquerelen ("Politrock" oder "kommerzieller Rock") gesellten
sich auch private Konflikte und das Fass lief über.
Auf meiner
Homepage findet ihr Informationen
über mich und meinem Hobby der Musik - dem schönsten Hobby der Welt! 